Am 18. Februar ist Tag der Batterien!

Alte Batterien haben in deinem Zuhause nichts verloren!
Triff die richtige Entscheidung und entsorge diese regelmäßig, überall wo du Batterien & Akkus kaufen kannst und in den Sammelstellen deiner Gemeinde. Niemals in den Restmüll!

Alttextiliensammlung: Verwirrung über angebliche Änderung

Alttextilsammlung in der Steiermark bleibt unverändert

Derzeit verbreiten sich zahlreiche irreführende Informationen über angebliche Änderungen bei der Alttextilsammlung ab 2025. Besonders durch Berichte in den sozialen Medien entsteht der Eindruck, dass nicht mehr tragbare Kleidung künftig nicht mehr im Restmüll entsorgt werden dürfte. Diese Behauptung ist jedoch schlichtweg falsch – zumindest für Österreich. Wir schaffen Klarheit darüber, was wirklich zutrifft.

Das stimmt:

  1. EU-Abfallrahmenrichtlinie: Ab dem 1. Jänner 2025 sind alle EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet, eine getrennte Sammlung von Textilien sicherzustellen.
  2. Unterschiede zwischen Ländern: In vielen EU-Staaten war eine flächendeckende Textilsammlung bislang noch nicht gewährleistet.
  3. Umsetzung in Österreich: EU-Vorgaben müssen in nationales Recht umgesetzt werden, was Österreich bereits getan hat. Österreich betreibt seit vielen Jahren eine flächendeckende Alttextilsammlung.
  4. Förderung des Recyclings: Die EU strebt an, künftig noch mehr Textilien einer stofflichen Verwertung zuzuführen.
  5. Österreich erfüllt die Vorgaben: Österreich entspricht den EU-Richtlinien – auch über das Jahr 2025 hinaus.

Fazit:

Nicht tragbare Kleidung kann weiterhin im Restmüll entsorgt werden. Saubere, gut erhaltene Kleidung, Heimtextilien sowie paarweise gebündelte Schuhe werden nach wie vor in Altstoffsammelzentren (ASZ) und öffentlichen Alttextilcontainern gesammelt und einer entsprechenden Verwertung zugeführt.

Österreich sammelt – alle Metall- und Leichtverpackungen

Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz, soziale Verantwortung – diese Themen liegen aktuell im Trend. Aber wie kann die Sammelquote bei Verpackungen noch weiter erhöht werden? Wie lässt sich die Motivation von Konsument:innen steigern, mehr Verpackungen zu sammeln?  Für einen Großteil der Bevölkerung ist Recycling jetzt schon sinnvoll und wichtig, aber nur 26 Prozent – und hier vorwiegend junge Leute – sehen in Verpackungen und Abfall einen essenziellen Teil der ökologischen Kreislaufwirtschaft*. Daher ist es wichtig, Bewusstsein und Verständnis dafür zu schaffen, dass das richtige Sammeln und Trennen von Verpackungen und Abfall ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist.

 

* Quelle: Studie des Verbands Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB)

Unsere Zukunft – Ressourcenpark Hönigsberg

Seit einigen Monaten wird der Ressourcenpark Hönigsberg der Gemeinden Spital/Semmering, Mürzzuschlag und Langenwang betrieben. Andreas Zöscher, Helmut Prade und Fritz Reisinger berichten kompakt über Sinn und Zweck des neuen Ressourcenpark. Mit dieser innovativen Anlage will man neue Maßstäbe in der nachhaltigen Ressourcenbewirtschaftung setzen.

Danke an HiWay-TV für die Erstellung des Beitrags!

Link zum Beitrag:

Unsere Zukunft – Ressourcenpark Hönigsberg

Getrennt sammeln, aber richtig!

Sammeln, sortieren, recyceln – das sind die drei Grundpfeiler für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Die Initiative ÖSTERREICH SAMMELT gibt Konsumenten dazu wertvolle Tipps.

Kreislaufwirtschaft ist ein nachhaltiges System, das darauf ausgerichtet ist, den Verbrauch von Ressourcen, die Entstehung von Abfall, den Ausstoß von Emissionen und den unnötigen Verlust von Energie zu minimieren. Dies wird erreicht, indem die Kreisläufe von Energie und Material verlangsamt, reduziert und geschlossen werden. Hinter einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft steht aber auch ein funktionierendes Business-Modell. Dazu müssen einerseits Wertstoffe wie Kunststoff, Papier, Glas und Metall in guter Qualität und in großen Mengen gesammelt werden. Anderseits müssen sich stabile Absatzmärkte für die wiederaufbereiteten Wertstoffe etablieren. Ist das erfüllt, trägt die Kreislaufwirtschaft nachhaltig zur Lösung von Klima-, Umwelt- und Wirtschaftsproblemen bei.

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Mehr Informationen

Änderungen in der Sammlung von Metall- und Leichtverpackungen ab 01.01.2025

Verpackungen getrennt sammeln ist die Grundvoraussetzung, damit aus Verpackungsabfall wieder neue Verpackungen oder andere Produkte hergestellt werden. Das spart Rohstoffe, die man für die Herstellung von Verpackungsmaterial benötigt.

Ab 1. Jänner 2025 werden in ganz Österreich alle Verpackungen aus Kunststoff wie Joghurtbecher, Folienverpackungen oder Getränkekartons, gemeinsam mit Metallverpackungen wie Konserven- oder Tierfutterdosen in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack gesammelt. Bepfandete Einweggetränkeverpackungen (Getränkeflaschen und -dosen) gehören nicht in die Sammlung. Informationen zur Rückgabe dieser Gebinde gibt es unter https://www.recycling-pfand.at.

Altglas und Altpapier werden wie gewohnt gesammelt.

FAQ

WARUM JETZT?

Sortiertechnologien wurden verbessert und Sortieranlagen modernisiert. Die Verpackungen selbst haben sich weiterentwickelt und können besser sortiert und recycelt werden. Durch die Einführung des Einwegpfandes auf Getränkeflaschen und -dosen ist genügend Platz im Gelben Sack und der Gelben Tonne, um Leicht- und Metallverpackungen gemeinsam zu sammeln.

WAS GENAU KOMMT AB JÄNNER 2025 IN DIE GELBE TONNE ODER DEN GELBEN SACK?

  • Plastikflaschen wie Wasch- und Putzmittelflaschen
  • Flaschen für Körperpflegemittel, Flaschen für Milchgetränke oder Schlagobers etc.
  • Getränkekartons
  • Joghurt- und andere Becher
  • Schalen und Trays für Obst, Gemüse, Fleisch, Takeaway etc.
  • Folien
  • Folienbeutel für bspw. Tiefkühlware oder Knabbergebäck
  • Verpackungen von Schnittkäse oder Wurstscheiben
  • Folienverpackungen (z.B. von Multipacks)
  • Verpackungen aus Metall und Aluminium (Konserven- und Tierfutterdosen, Kronkorken, Senftuben, etc.)

Große Folien oder große Styroporverpackungen, in die z. B. Möbel, Fernseher oder Computer eingepackt werden, sollen zum Mistplatz, Recyclinghof oder Altstoffsammelzentrum gebracht werden.

WIE SAMMELN?

  • Einzelne Bestandteile, die sich leicht voneinander trennen lassen, wie zB den Aludeckel vom Joghurtbecher, abtrennen. Nur so können sie von den Sortieranlagen auch erkannt und aussortiert werden.
  • Die Verpackungen müssen leer sein, aber nicht extra ausgewaschen werden.
  • Getränkekartons oder Speiseölflaschen flach drücken spart Platz: zu Hause, in der Gelben Tonne/dem Gelben Sack sowie beim Transport.

WARUM KANN ICH NICHT ALLE KUNSTSTOFFE IN DIE GELBE TONNE WERFEN?

Produkte aus Kunststoff, wie zum Beispiel Kinderspielzeug, sind keine Verpackungen. In der Gelben Tonne werden nur Verpackungen wie z.B. Folien, Joghurtbecher und verschiedene Plastikflaschen wie Weichspüler- oder Putzmittelflaschen, gesammelt.

WAS MACHE ICH, WENN SCHON VOR DEM 1. JÄNNER 2025 DIE BLAUEN TONNEN EINGEZOGEN WERDEN?

Die Umstellung der Sammlung erfolgt mit 1. Jänner 2025. In manchen Gebieten werden die Blauen Tonnen bereits im November/Dezember bei der letzten Sammeltour des Jahres eingezogen. Ist dies der Fall, können Sie bereits vor dem 1. Jänner 2025 ihre Metallverpackungen in der Gelben Tonne / im Gelben Sack entsorgen.

Der Ressourcenpark Hönigsberg ist eröffnet!

Ein gelungenes Fest im neuen Ressourcenpark in Hönigsberg!

Unsere beiden Landesrätinnen Simone Schmiedtbauer und Ursula Lackner und die Bürgermeister/in der Gemeinden Spital a. Semmering, Mürzzuschlag und Langenwang konnten zur Eröffnung des Ressourcenparks am Dienstag, dem 25. Juni 2024, begrüßen.

Der Radio Steiermark-Moderator Werner Ranacher sowie die Stuhleck Bradler führten uns durch diesen besonderen Tag.

Ein herzliches Dankeschön gilt an alle Mitarbeiter/innen des Mürzverbandes, an die Projektbeteiligten und unsere Geschäfts- und Verwertungspartner, die mit ihrer hervorragenden Arbeit und ihrem kontinuierlichem Engagement zu diesem Projekt beigetragen haben.

Der Ressourcenpark Hönigsberg steht in den Startlöchern

Bald ist es soweit! Am 29. Juni 2024 ab 09:00 Uhr findet der Tag der offenen Tür des Ressourcenpark Hönigsberg statt!

Dort können Sie unsere Anlage besichtigen und erhalten nähere Informationen zum Betrieb.  Auch unsere Partner vor Ort halten an ihren Infopoints spannende Informationen für Sie bereit. Zudem wird für Ihr leibliches Wohl gesorgt.

Nähere Informationen unter folgendem Link:

RP-Hoenigsberg_Faltblatt_web

 

 

 

 

Auszeichnung „Biotonnenchallenge“

Wir durften für die Stadtgemeinde Mürzzuschlag von der deutschen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Dr. Bettina Hoffmann, eine Urkunde entgegennehmen.

Die Auszeichnung erhielten wir für die besondere Leistung und die damit verbundene herausragende Öffentlichkeitsarbeit in Bezug auf Störstoffreduktion in den Biotonnen der Gemeindewohnungen in Mürzzuschlag. Die Fremdstoffquote (Fehlwürfe bzw. Störstoffe bestehend hauptsächlich aus Plastik) konnte innerhalb eines Jahres nachweislich von 4,5% auf 1,5% gesenkt werden – ein beachtlicher Erfolg!

https://www.rundschau-medien.at/epaper/ausgaben/2024/2422/166488/BM/36/

 

Wir bauen für Sie den Ressourcenpark Hönigsberg

Am 04. August 2023 erfolgte der Spatenstich zum neuen Ressourcenpark in Hönigsberg. Seitdem wird tatkräftig an der Umsetzung gebaut.

Werfen Sie hier einen Blick auf die Baustelle!

In der Zeit von 7.00 bis 16.00 Uhr wird jede halbe Stunde ein Bild aufgenommen und der Baufortschritt durch den Link veröffentlicht.

Zum Ressourcenpark

Standort: Hönigsberg, neben dem Sportfachgeschäft Hervis
Fläche: 8.136 m² (7.300 m² nutzbare Fläche und 836 m² Zubehörsfläche (Böschung)
Veranschlagte Investitionskosten: rd. € 3.653.153.-
Planung: exp architekten ZT-GmbH
Ausführung: WRS Energie- u. Baumanagement GmbH
Baustart: August 2023, geplante Inbetriebnahme: Juli 2024
Bis zu 80 Altstofffraktionen werden sortenrein gesammelt und der Verwertung zugeführt.

Weitere Informationen zum Ressourcenpark Hönigsberg finden Sie hier.